Zwiebelgewächse – rund um das Jahr


Zweimal im Jahr können Zwiebelgewächse gepflanzt werden. Die kunterbunte Vielfalt an verschiedenen Zwiebeln und Knollen macht die Pflanzzeit zum Vergnügen. Sowohl im Frühjahr als auch Herbst lockt das Angebot der Frühlings- Sommer- und Herbstblüher.

Dehner-Video Spezial: Blumenzwiebeln



Allgemein

Man muss keine jahrelange Gärtenerfahrung haben, um sich im nächsten Gartenjahr an einem Feuerwerk der Farben zu erfreuen. Ob punktuell oder flächig – Zwiebelgewächse rocken Frühjahr, Sommer und Herbst mit farbenprächtigen Tupfern im Beet, im Balkonkasten oder auch auf Rasenflächen.

Blumenzwiebeln und Knollen sind leicht zu pflanzen und gedeihen in fast jedem Gartenboden. Wer beim Einkauf auf die Blütezeiten achtet und entsprechende Sorten kombiniert, kann sich über mehr als 100 Tage Zwiebelblumenfrühling freuen.

Eine Handvoll Zwiebelpower für das nächste Frühjahr.

Folgende Übersicht gibt Richtwerte für die Blütezeit der Zwiebelblumen:

Die Pflanzzeit

Nicht jede Zwiebel oder Knolle verträgt Minustemperaturen. Neben der Blütezeit spielt vor allem dieser Faktor eine entscheidende Rolle, wenn es um das Einsetzen der Zwiebelgewächse geht.


Bestens ausgerüstet: Bei Dehner erhalten Sie alles rund ums Zwiebelpflanzen.

Im Frühling

Dahlien sind in unseren Breiten in der Regel nicht ausreichend winterhart. Sie werden deshalb jährlich im Herbst ausgegraben und im Frühjahr erneut eingesetzt. Auch Lilien und Gladiolen können ab April (an frostfreien Tagen) ins Freie.

Im Herbst

Die Zwiebeln von Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und all den anderen Frühlingsblühern werden ab September gepflanzt. Diese Zwiebelgewächse kommen im Herbst in die Erde,

da sie zur optimalen Entwicklung den winterlichen Kältereiz benötigen. Bis zum Frühling haben sie ausreichend Zeit, um anzuwachsen und Wurzeln zu bilden. Ist der Boden frostfrei, lassen sich die Zwiebeln sogar noch im Dezember setzen.

Zwiebeln und Knollen: richtig pflanzen und pflegen

Zwiebel- und Knollengewächse sind anspruchslos und gedeihen in fast jedem Boden. Stauende Nässe und langanhaltende Trockenheit vertragen sie allerdings nicht. Der Boden sollte deshalb einen möglichst guten Wasserabzug bieten.

Ein sonniger oder leicht schattiger Standort ist ideal. Die Zwiebel wird so gesetzt, dass sie beim Pflanzen nach oben weisen, denn aus der breiten, unteren Seite entwickeln sich die Wurzeln.

Zwiebelpflanzen richtig herum in die Erde setzen – die Spitze nach oben.
Generell ist die Pflanztiefe auf den meisten Verpackungen angegeben. Wenn sie fehlt, hilft eine Faustregel weiter: Die Zwiebeln werden etwa zweimal so tief gepflanzt, wie sie hoch sind. Nach dem Pflanzen sollte man sie gut angießen, damit sie optimalen Kontakt zum Boden bekommen.

Die richtige Pflanztiefe machts:

Beim Pflanzen ist keine Düngergabe notwendig. Düngen können Sie im Frühjahr bevor die Früjahrsblüher austreiben, mit speziellen Blumenzwiebeldünger von Dehner.

Das Pflanzen der Zwiebeln ist ganz einfach und geht schnell. Hierzu brauchen Sie nur einen Zwiebelpflanzer oder eine kleine Pflanzkelle. Nach dem Pflanzen gut angießen.



Dehner-Tipp:

Wir empfehlen unsere robusten Kunststoffpflanzschalen zum bequemen Auspflanzen und Ausgraben Ihrer Blumenzwiebeln: Zugleich haben Sie damit einen guten Schutz gegen Schäden durch Mäuse und Wühlmäuse.

Besonderheit Balkonkasten und Topf

Die Lasagne-Methode


Praktisch geschichtet - ein bunter Blumenkasten im Frühjahr.

Eine besondere Form der Kübelbepflanzung ist das „Etagen- oder Lasagnesystem“. Hier werden mehrere Arten bzw. Sorten, die nacheinander blühen, in Schichten übereinander angeordnet.

Dabei werden früh blühende Zwiebeln als obere Schicht und die später und ganz spät blühenden Zwiebeln in die mittlere und unterste Schicht gepflanzt. Beim Setzen der Zwiebeln sollte man darauf achten, dass diese nicht direkt übereinanderliegen.


Ganz normal im Pflanzgefäß

Auch in „normalen“ Töpfen können Sie sich über das farbenfrohe Treiben von Hyazinthen und Tulpen in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen freuen. Narzissen, Schachbrettblume, Schneeglöckchen und Krokus kommen ebenfalls gut mit den beengten Verhältnissen zurecht. Wer es sich leicht machen möchte und das Erfrieren der Zwiebeln und Knollen im Winter vermeiden möchte, kann im Frühjahr bereits aus vorgetriebenen Frühjahrsblüher im Topf bei Dehner wählen.

Behandlung nach der Blüte

Wenn Zwiebelblumen ihre Nährstoffe nach der Blüte zurück in die Zwiebeln verlagern, färben sich ihre Blätter gelblich braun. Sie sollten aber nicht zu früh entfernt werden, denn so haben die Pflanzen noch Zeit, die in den Blättern enthaltenen Nährstoffe in den Zwiebeln oder Knollen zu speichern. Sie stehen dann für die Entwicklung und Blüte im nächsten Jahr wieder zur Verfügung. Das Laub sollte erst entfernt werden, wenn es eingetrocknet ist.

Überwinterung

Winterharte Zwiebelgewächse

Zwiebeln und Knollen, die in unseren Breiten winterhart sind, können im Boden verbleiben. Sie treiben im nächsten Frühjahr erneut aus und bieten ein kunterbuntes Blütenmeer.

Nicht winterharte Zwiebelgewächse

Diejenigen unter den Zwiebeln und Knollen, die nicht winterhart sind und keinen Kältereiz zur Blütenbildung benötigen, werden im Herbst ausgegraben. Nach den ersten Frösten, werden die Blätter und Stängel auf etwa 10 cm über dem Boden zurück geschnitten.

Mit einer Grabegabel lockern Sie den Boden um die Zwiebel oder Knolle vorsichtig an, so dass Sie das Zwiebelgewächs ausheben können. Die Erde löst sich sachte und lässt sich entfernen.

Putzen Sie die verletzten Stellen, schneiden Sie diese aus und etikettieren Sie die einzelnen Exemplare sorgfältig.

Jetzt können Sie die die Zwiebeln und Knollen an einem kühlen, luftigen Ort trocken lassen. Die ideale Lagertemperatur beträgt 4–8 °C.

Decken Sie sie mit einer schützenden Sand- oder Torfschicht ab und lagern Sie Ihre Schützlinge in trockenen Räumen, um Fäulnis zu vermeiden.