Sichtschutz: Balkon und Garten


Ungestört dem Alltag entfliehen, Kraft tanken beim Loslassen und Relaxen – dafür ist „das grüne Zimmer im Freien“ genau das Richtige. Soll die Privatsphäre gewahrt werden und ein Plätzchen zum „Untertauchen“ entstehen, gibt es verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten.

Allgemein

Sie wünschen sich Ruhe, einen Ort nur für sich, Ihre Lieben und z.B. für Ihren Besuch? Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie den passenden Sichtschutz für Balkon, Terrasse oder Garten.

Egal ob Eigenheim oder Mietswohnung – ein Sichtschutz lässt sich überall bewerkstelligen. Geeignete Pflanzen und festinstallierte oder transportable Sichtschutzvorkehrungen gibt es bei Dehner in unterschiedlichsten Formen und Varianten.

Perfekt vor Wind und Blicken geschützt...

Fragenkatalog für Sichtschutzfreunde

Benötigen Sie einen ganzjährigen Sichtschutz?

  • In diesem Fall kämen immergrüne Pflanzen und alle Maßnahmen aus dauerhaftem Material wie Sichtschutzwände usw. in Frage. Einjährige oder sommergrüne Pflanzen scheiden hier eher aus.

Wie viel Platz darf Ihr Sichtschutz einnehmen?

  • Steht nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung, muss der Sichtschutz ein- bzw. anpassbar sein. Auch gilt es hier bauliche Begebenheiten zu berücksichtigen.

Kann Ihr Sichtschutzwunsch unter den gegebenen Umständen umgesetzt werden?

  • Neben der Platzthematik gilt es dabei auch die Vorschriften des Miet- bzw. Nachbarschaftrechtes zu beachten. Höhen, Breiten und evtl. Maßnahmen zur Anbringung des Sichtschutzes müssen genehmigt sein.

Sind Sie bereit einen gewissen Pflegeaufwand zu leisten?

  • Dies gilt sowohl für Pflanzen, die ein- oder zweimal jährlich zurückgeschnitten werden müssen, als auch für Materialien wie Holz, die z.B. einen Schutz vor Witterungseinflüssen benötigen und einen Anstrich brauchen.

Gibt es Materialien, deren Optik Sie mehr anspricht?

  • Gefällt Ihnen ein lebendiger Sichtschutz besser als z.B. eine Steinmauer, entscheidet dies sicherlich bei der Auswahl des passenden Sichtschutzes mit. Auch Kombinationen aus mehreren Sichtschutzvarianten sind möglich. Gut geeignet sind z.B. Gabionen mit Pflanzenbewuchs.

Wie viel darf der Sichtschutz letztlich kosten?

  • Selbstverständlich entscheidet das eigene Budget in erster Linie mit. Bitte bedenken Sie, dass günstigere Varianten bei der Anschaffung, nicht immer die langlebigsten sind.

Pflanzen als Sichtschutz

Sie können drei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn Sie sich für Pflanzen entscheiden, die Sie nach außen hin abschirmen. Zum einen trägt die Farbe Grün zur Entspannung bei, zum anderen, schotten Hecken und hoch- bzw. dichtgewachsene Pflanzen vor neugierigen und unerwünschten Blicken vorbeilaufender Passanten oder des Nachbarn ab. Ganz nebenbei bringen Sie ein Stück Natur auf Ihren Balkon oder bieten Vögeln in Ihrem Garten einen Platz als Brutstätte.

Hier finden Sie eine Auswahl an Sichtschutz-Pflanzen

Immergrün


  Lebensbaum

 (Thuja occidentalis)

 

 Eibe

 (Taxus baccata)


 Zypresse

 (Chamaecyparis)

 Kirschlorbeer

 (Prunus laurocerasus)

 
Stechpalme

 (Ilex)

 

 Liguster

 (Ligustrum vulgare)

 
Efeu, Hecke am laufenden Meter

 (Hedera helix)

  

 Feuerdorn

 (Pyracantha coccinea)

Laubgehölze

 Rotbuche

 (Fagus sylvatica)

 Blut-Buche 'Purpurea'

 (Fagus sylvatica)

 Hainbuche

 (Carpinus betulus)

 Feldahorn

 (Acer campreste)

 Berberis thunbergii

 (Berberis thunbergii)

Blütensträucher

 Forsythie

 (Forsythia x intermedia)

 Spiere

 (Spiraea)

 Hunds-Rose

 (Rosa canina)

 Kletterhortensie

 (Hydrangea)

 Gartenjasmin

 (Philadelphus)

 

Kletter- und Schlingpflanzen

 Schwarzäugige Susanne

 (Thunbergia alata)

 Kapuzinerkresse

 (Tropaeolum majus)

 Waldrebe

 (Clematis)

 Glockenrebe

 (Cobaea scandens)

Nutzpflanzen


  Johannisbeere

 (Ribes rubrum)

 

 Stachelbeere

 (Ribes uva-crispa)


 Himbeere

 (Rubus idaeus)

 Kornelkirsche

 (Cornus mas)


  Klettererdbeere

 (Fragaria x ananassa)

 

 Stangenbohne

 (Phaseolus esculentum var. esculentum)


  Zuckermais

 (Zea mays saccharata)

 

 

Gräser


  Bambus

 (Phyllostachys-Arten und 
Pseudosasa- Arten
)

 

 Chinaschilf

 (Miscanthus)

Balkon- und Kübelpflanzen

 Zwergfadenzypresse

 (Chamaecyparis pisifera)

 Zwergwachholder

 (Juniperus scopulorum)

 Heidekraut

 (Calluna vulgaris)

 Katzenminze

 (Nepeta x faassenii)

 Geranien

 (Pelargonium peltatum)

 Petunien

 (Petunia potunia)

 Weihrauch in der Ampel

 (Plectranthus fruticosus)

 Lavendel

 (Lavandula angustifolia)



Dehner-Tipp:

Setzen Sie Ihre Sichtschutzpflanzen nicht zu dicht, damit diese sich noch entfalten bzw. atmen können. Mit der Zeit schließen sich die Lücken und Sie freuen sich über ein gesundes Blattwerk. Unsere Mitarbeiter vor Ort geben Ihnen gerne ein paar Tipps zur Pflanzung.

Ganz aus Holz: Zäune und Sichtschutzwände


Sichtschutzwände passen in Naturfarbe und farbig gestrichen überall.

Mit Sichtschutzelementen aus Holz lassen sich individuelle Grenzen ziehen. Da die Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten kaum Wünsche offen lässt, ergibt sich ein harmonisches Bild nach den eigenen Bedürfnissen und Platzverhältnissen.

Ob Douglasie, Weide, Pinie, öl-imprägnierte Hölzer, lasiert oder gestrichen – verschiedenste Holzarten werden für Gartenzäune und Sichtschutzwände verwendet. Sie alle können in der Farbe, Höhe, Länge und Lebensdauer variieren. Generell halten Harthölzer wie Douglasie am Längsten. Möchten Sie die Lebensdauer Ihres Holz-Sichtschutzes lange erhalten, sollten Sie in regelmäßigen Abständen Hand anlegen.

So benötigen alte, wie neue Holzelemente einen besonderen Schutz gegen Feuchtigkeit, Pilzbefall und Insekten. Je nach Standort und Witterungseinfluss heißt es alle 3–6 Jahre zum Pinsel greifen und nach einer ordentlichen Reinigung, Bearbeitung, neu streichen.

Stein auf Stein: Gabionen & Co.

Natursteinmauern, Mauern aus Ziegelstein, sie alle haben Ihren Reiz. Eine praktische, vielseitig gestaltbare Alternative stellen die Trend“mauern“, so genannte Gabionen aus Drahtkörben und Steinen dar. Sie schaffen nicht nur Privaträume im Garten, sondern dienen auch als Windschutz von der Seite.

Die Raffinesse dahinter: Es können beliebig viele Gabionen aufeinander oder nebeneinander gestapelt werden. Verschiedene Höhen, Breiten und Formen lassen sich einfach zusammenstellen und beliebig erweitern.

Auch Mauern aus Muschelkalk oder Sandstein zeigen sich von ihrer besten Seite. Sie können individuell gestaltet werden und sind in verschiedenen Größen im Set erhältlich.

Kleine Mauern schaffen perfekte Gartenräume zum Rückzug...


Dehner-Tipp:

Mit der Zeit sammeln sich Erdreste zwischen den Steinen, so dass Pflanzen sich in den Steinfugen und Ritzen etablieren können. Es soll gleich Grünen und Sprießen? Dann helfen Sie nach und setzen Sie gleich zu Beginn Steinwurz oder andere Steingartenstauden ein. Wollen Sie die Ansicht des blanken Steins genießen, spritzen Sie Ihre Gabionen bei Bedarf mit einem Druckstrahlgerät ab.

Bestens abgeschirmt mit Markisen, Paravents & Co.

Gerade im Städtischen besteht der Wunsch nach Abgrenzung und dem eigenen Reich. Denn nicht selten befindet sich ein Balkon neben Balkon und ein Stadtgarten neben dem nächsten. Auch in ländlicheren Regionen werden Rückzugsorte gewünscht und gesucht.

Markisen, transportable Paravents und auch Sonnenschirme oder -segel leisten hier wertvolle Dienste. Sie können je nach Bedarf ausgefahren, aufgestellt oder angebracht werden – und das ohne großen Aufwand.

Nasser Witterung ausgesetzt werden sollten diese Wind-, Sonnen- und Sichtschutz-Varianten jedoch nicht. Spezielle Schutzhüllen, können vor Witterungseinflüssen schützen und verlängern so die Haltbarkeit der Materialien.

Auch mit Sichtschutzmatten bzw. –verkleidungen ist viel an Privatsphäre gewonnen. Denn häufig weisen z.B. Balkone lediglich eine offene Balustrade auf, die zwar Personen Sicherheit gewährt, jedoch nicht vor Blicken schützt. Je nach eigenen Vorlieben können diese mit Natur- oder Alternativmaterialien verkleidet werden.



Dehner-Tipp:

Achten Sie immer auf das Nachbarschaftsrecht. Hier ist festgelgt, welche Art von Sichtschutz und in welchem Umfang dieser erlaubt ist. Wie dieses festgelegt ist, hängt von dem jeweiligen Bundesland und dem Bebauungsplan der Gemeinde ab. Sinnvoll ist es in jedem Fall sich zunächst bei der eigenen Gemeinde zu informieren, sollen große vor allem bauliche Veränderungen vorgenommen werden.