Christrosen und Lenzrosen

Christrose Ratgeber Portrait

Dass im Winter nichts blüht, ist Schnee von gestern. Christrosen und Lenzrosen blühen in einer Zeit, in der andere Pflanzen noch im tiefen Winterschlaf liegen. Auch ihr immergrünes Laub ist ein echter Hingucker im Beet und dient häufig als Kontrast für andere Pflanzen.

Blühwunder im Winter

Anders als Lenzrosen blühen Christrosen (Helleborus niger) nur in Weiß und sind wegen ihrer frühen Blütezeit – bereits ab Dezember – sehr beliebt. Lenzrosen hingegen punkten mit ihrer Farbenpracht: Von Weiß über Rosa bis hin zu Purpurrot, gesprenkelt, getupft und gefüllt zeigen sich ihre anmutigen Blüten. Manche blühen bereits ab November, die Hauptblütezeit der Lenzrosen ist jedoch – wie der Name schon andeutet – ab Februar/März.

In den Blüten des Winterblühers pulsiert ein natürliches Frostschutzmittel. Aus diesem Grund können Christrosen-Arten die Wintersonne anhimmeln, ohne Schaden zu nehmen. Die klaren Kelche trotzen der frostigen Luft und leuchten weiß oder in Rosatönen gegen die kahle Umgebung an. Und wenn sich die Blüten im späten Frühjahr verabschieden, legen die Blätter für die übrigen Monate einen glänzenden Auftritt hin.

Farbintensiv und in ihrer ganzen Pracht: Lenzrosen im Beet.



Wer sich auf diese Pflanze einlässt, wird sie lieben und ihrer nicht satt werden.

Züchterische Erfolge

Durch Zucht und Zufall entstanden über die Jahre viele neue Sorten und Farbwunder.

Die neuen Kreuzungen aus der Christrose und Lenzrose gibt es bei Dehner unter der Premium-Marke. Zu dieser „Helleborus Gold-Collection®“ gehören üppig blühende Sorten, die nicht nur eisige Temperaturen, sondern auch die Hitze des Sommers aushalten.

Bei rechtzeitiger Pflanzung im September oder Oktober werden sie garantiert noch im gleichen Winter blühen!



Dehner-Tipp:

Möchten Sie Ihre Helleborus dann irgendwann verpflanzen, sollten Sie dies nie im Sommer tun. Am besten geeignet ist das Frühjahr. Je besser sich eine Christrose an ihrem Platz etablieren konnte, umso reicher blüht sie. Ausgenommen sind Standorte in der Nähe von Nadelgehölzen. Hier ist der Boden zu sauer.

Steckbrief

Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Standort: halbschattig bis schattig, als Substrat ist Dehners Pflanzerde in Gärtnerqualität gut geeignet. Generell werden humusreiche als auch kalk- und lehmhaltige Böden bevorzugt. Auch im Topf kann die langlebige Staude neben der Haustür oder im kühlen Treppenhaus ihren Platz finden.

Besonderheit: Sie zeigt große Einzelblüten, die einen wunderschönen Kontrast zu dem dunkelgrünen Laub darstellen. Sie eignet sich auch gut als Schnittblume. Vor allem Dehners Helleborus-Arten der Premium-Marke, punkten mit einer üppigen Blüte.

Blütezeit: Ihre Blütenpracht zeigt die Christrose von November, Dezember bis Januar und Februar

Blütenfarbe: Die Blüten erstrahlen in schickem Weiß, Grüngelb, Zartrosa, kräftig Rosa oder in Rottönen. Sie sind meist zweifarbig und häufig in edlem Farbverlauf.

Pflegetipps: Entfernen Sie verblühte Blüten und braune Blätter, indem Sie diese zurückschneiden. Ihre Pflanze treibt dann bald nach bzw. neu aus.

Wassergaben: Vermeiden Sie Staunässe! Christrosen sollten lieber eher trocken als zu feucht gehalten werden.

Temperatur: Christrosen vertragen bis zu -20 °C ohne einen Schaden zu nehmen.

Düngung: Kompost oder kalkhaltige Mineral-Dünger sind empfehlenswert.

Hinweis: Die Christrose ist eine Giftpflanze. Alle Tiere machen einen großen Boden um sie – genauso sollte es der Mensch tun. Betrachten ja, ansonsten heißt es bitte Finger weg!

Übersicht aus dem Dehner-Sortiment