Schnitt-Ratgeber: Heidelbeere

Die kleinen dunkelblau-schwarzen Früchte liegen voll im Trend und versorgen ganz nebenbei mit einer guten Dosis an Vitaminen. Damit Ihre „Beeren“ prächtig wachsen und gedeihen sind die passenden Schnittmaßnahmen von besonderer Bedeutung.

Warum werden Heidelbeeren geschnitten?

Für reiche Ernteerträge brauchen Heidelbeeren Pflege. Ohne Schnittmaßnahmen nimmt die Blühfreudigkeit der Pflanze und damit die Erntemenge ab. Durch das Zurückschneiden der Heidelbeeren wird das Wuchsbild optimal beeinflusst, das Wachstum angeregt und auch die Fruchtreife optimiert.

Sonnenlicht kann nach dem Schnitt ungehindert zur Pflanze vordringen und auch die Luft kann bestens zirkulieren.



Dehner-Tipp:

Kontrollieren Sie im Frühjahr Ihre Pflanzen auf Gespinnstbildung & Co. Häufig lassen sich Schädlinge wie der Frostspanner mit rechtzeitigen Schnittmaßnahmen in Schach halten.

Wann ist der beste Schnittzeitpunkt?

Generell sind Schnittmaßnahmen bei Heidelbeeren erst nach ca. 4 Jahren notwendig. Wird der Strauch zu dicht, überaltern Triebe, sterben ab oder sind beschädigt – kommen Schnittwerkzeuge zum Einsatz.

Geschnitten wird frühestens, wenn die Blätter Ende November abgefallen sind oder spätestens vor dem Austrieb im März. Die Pflanze befindet sich dann in der Winterruhe und steht nicht voll im Saft.

Wichtig darüber hinaus ist, dass der Schnitt an frostfreien Tagen erfolgt.

Wie wird geschnitten?

Lassen Sie beim Heidelbeerschnitt etwa sechs kräftige Triebe pro Strauch stehen. Dabei können Seitentriebe, die zu dicht stehen, Triebe, die nur schwach tragen oder ältere Bodentriebe dicht über dem Boden entfernt werden.

Detailzeichnung Heidelbeer-Schnitt


Dehner-Tipp:

Markieren Sie bereits während der Erntezeit im Hochsommer schlecht tragende Zweige. Diese finden Sie dann für den Schnitt im Herbst leichter wieder.