Rasen: Frisches Grün im Garten


Umfragen unter Gartenbesitzern führen immer wieder zu dem gleichen Ergebnis: Ganz oben auf der Wunschliste steht der „Traumrasen“. Sattgrün soll er sein, üppig und dicht – ein makelloser, faszinierender Blickfang eben.
Allgemein

Neue, auf der Grundlage modernster Forschungsergebnisse entwickelte Rasensorten sind, je nach individueller Anforderung, extrem belastbar.

Sie sind pflegeleicht und bewähren sich selbst in halbschattigen bis schattigen Lagen.

Sattes und kräftiges Grün mit der passenden Pflege.

Rasen-Gartenjahr

Mit dem perfekten Timing erledigen Sie die Rasenpflege im Handumdrehen.

Januar/Februar

  • Wollen Sie Ihre Rasenfläche umgestalten, Rasenkanten einbauen, Wege oder vielleicht ein Inselbeet anlegen? Jetzt können Sie in Ruhe planen!
  • Im Januar ist der Rasen häufig von einer Schneeschicht bedeckt – und das ist gut so. Räumen Sie den Schnee nicht weg, denn er bietet Schutz. Vermeiden Sie auch, über die gefrorene Rasenfläche zu laufen, damit die empfindlichen Halme nicht brechen.
  • Im Februar können Sie Ihren Mäher allmählich startklar machen: Durchchecken und Messer schleifen lassen, Öl wechseln etc.

März/April

  • Ist der Schnee weggetaut, treten nicht selten Schadstellen im Rasen zutage. Nässeschäden bessern Sie aus, indem Sie an den betroffenen Stellen eine Mischung aus Rasensand und -erde einarbeiten, diese mit einem Brett ebnen und bei milder Witterung eine Nachsaatmischung ausstreuen.
  • Hat das Rasenwachstum bei milder Witterung schon eingesetzt, wird die Mähsaison eröffnet. Verfilzter Rasen wird nach dem Mähen vertikutiert; ansonsten lüften Sie (am besten vor dem ersten Mähen).
  • Ab Mitte/Ende April mähen Sie wöchentlich. Jetzt kann auch zum ersten Mal gedüngt werden, am besten mit dem Frühjahrsdünger von Dehner, der dem Rasen einen kräftigen Anschub gibt. Organische Dünger funktionieren ab ca. 10 °C, anorganische auch bei niedrigeren Temperaturen. Wer mit Moos zu kämpfen hat, setzt einen mit Moosvernichter kombinierten Dünger ein.

Saatgut zur Neu- oder Nachsaat des Rasens.

Mai/Juni

  • Der Wonnemonat Mai ist der ideale Aussaatmonat bei Neuanlage eines Rasens. Das Rasensaatgut benötigt eine Keimtemperatur von etwa 10 °C und Nachttemperaturen die deutlich über 5 °C liegen.
  • Die Aussaatfläche sollte stets feucht gehalten werden. Bei warmer Witterung muss auch ein bestehender Rasen ab Mitte/Ende Mai bewässert werden.
  • Auch im Mai kann noch vertikutiert werden, denn jetzt ist der Rasen in der Wachstumsphase und wird sich optimal regenerieren. Nach dem Vertikutieren säen Sie an Kahlstellen nach; auf jeden Fall sollten Sie den Rasen einige Tage schonen.
  • Nach der Frühjahrsdüngung im März/April folgt im Juni die Sommerdüngung, die den Rasen mit allen nötigen Nährstoffen sowie Eisen und Magnesium für eine gesunde, gleichmäßige Entwicklung versorgt.

Rasenbewässerung via Sprinkler - bequem und einfach zugleich!

Juli/August

  • Bei Hitze ist jetzt ausgiebiges Wässern angesagt – am besten abends. Denken Sie doch mal über ein Bewässerungssystem und/oder einen Bewässerungscomputer nach – das spart viel Arbeit und hilft in der Urlaubszeit! Auch eine Regentonne bzw. ein Regensammler ist eine sinnvolle Anschaffung.
  • Steht der Rasen nach dem Urlaub 10 cm hoch oder höher, sollten Sie keinen Radikalschnitt durchführen, sondern ihn in mehreren Mähdurchgängen einkürzen.
  • Mulchmähen bietet viele Vorteile. Dabei wird das Schnittgut nicht im Fangkorb gesammelt, sondern von den rotierenden Messern fein gehäckselt und auf der Grasnarbe verteilt. So kommen dem Rasen die im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe zugute; der Rasen wirkt dauerhaft frischer, vitaler, dichter und sattgrün. Es bilden sich weniger Lücken, weniger Unkraut und weniger Moos.

Herbstmonate - Laub auf dem Rasen

September/Oktober

  • Wurde zu Beginn der Saison nicht vertikutiert, ist im September die letzte Möglichkeit – aber bitte nicht später, damit sich der Rasen vor dem Winter noch regenerieren kann.
  • Kahlstellen können mit Nachsaatmischung ausgebessert werden.
  • Herbstlaub muss umgehend vom Rasen entfernt werden, damit die Graspflanzen atmen können und sich keine Pilzerkrankungen breit machen. Ein Laubbläser oder –sauger bietet bei dieser Arbeit kraftvolle Unterstützung!
  • Ab August ist die Düngung mit einem speziellen kaliumbetonten Herbstrasendünger empfehlenswert.

Die im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe kommen dem Rasen zugute und wirken dauerhaft frischer, vitaler, dichter und sattgrün. Es bilden sich weniger Lücken, weniger Unkraut und weniger Moos.

  • Bei früher Kälte steht Mitte/Ende Oktober der letzte Schnitt an – bei milder Witterung kann man noch etwas warten.


Dehner-Tipp:

Wenn Sie im Herbst Blumenzwiebeln wie Krokusse, Blausternchen, Schneeglöckchen und Märzenbecher unter den Rasen legen, erwartet Sie im Frühling ein bunter Blütenteppich.

November/Dezember

  • Letztes Laub vom Rasen entfernen.
  • Vor dem ersten strengen Frost sollte nötigenfalls noch einmal gemäht werden, denn kürzerer Rasen wird weniger häufig von Schneeschimmel befallen.
  • Dann den Rasenmäher und auch alle anderen Rasengeräte gründlich säubern und an einem trockenen, geschützten Ort „überwintern“.
Saatgutwahl

Die Wahl des Saatgutes richtet sich nach der Verwendung und Nutzung Ihres Rasens.

Möchten Sie einen strapazierfähigen Rasen wie einen Spiel- und Sportrasen von Dehner? Diese Saatgutmischung eignet sich bestens für die tägliche Belastung, sei es durch spielende Kinder oder um darauf Familienfeste zu feiern.

Jede Rasen-Mischung hat ihre Vorteile - unsere Mitarbeiter vor Ort stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Vergrößert: Rasensaatgut, bereit zur Aussaat.


Dehner-Tipp:

Sie möchten den Rasen nicht aussäen, sondern gleich belastbares Grün in Ihrem Garten? Klicken Sie sich dieses einfach auf die dafür vorgesehene Rasenfläche. Die Rasenplatten sind schnell zu verlegen und stabilisieren Ihren Boden umgehend.

Vorbereitung des Bodens

Rasen kalken - mit den passenden Geräten ein Kinderspiel.

Voraussetzung für das gute Wachsen des Rasens ist ein fruchtbarer Boden. Bei schweren Böden (hoher Lehmanteil) empfiehlt sich daher das Einarbeiten von Sand, um den Boden aufzulockern. Bei sehr leichten Böden (hoher Sandanteil) sollte Humus oder gut gereifter Kompost eingearbeitet werden. Dadurch werden beide Bodenarten strukturstabiler, d.h. die Erde sackt nicht so schnell in sich zusammen. Des Weiteren werden die Durchlässigkeit und die Nährstoffversorgung der Böden verbessert.

Mit einem pH-Schnelltest haben Sie in Minutenschnelle einen Überblick über den vorherrschenden pH-Wert in Ihrem Boden.

Für einen schönen, gesunden Rasen sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Ist der Boden zu sauer (ab pH < 5,5) sollten Sie ein wenig Kalk einarbeiten. Das entsäuert den Boden und regt das Bodenleben an.

Bearbeitung des Bodens

Den Boden umgraben und Unkräuter, Wurzelreste und Steine gründlich entfernen. Danach die Fläche begradigen und Unebenheiten beseitigen. Wenn es die Zeit zulässt, den Boden vor der Einsaat zwei bis drei Wochen ruhen lassen.

Der Boden kann sich setzen und schon gekeimte Unkräuter können vor der Aussaat entfernt werden. Um die Ruhezeit zu umgehen, kann der Boden auch gewalzt werden, bevor ausgesät wird.

Rasen neu anlegen oder pflegen - richtige Geräte sind hierbei wichtig.
Rasen aussäen

Aus- und Nachsaat des Rasens.

Die Aussaat erfolgt bei windstillem Wetter ab Ende April/Anfang Mai und ist bis September möglich. Um ein gleichmäßiges Saatergebnis zu erzielen, wird im Kreuz- und Quergang von Hand gesät. Sie können die Saat aber auch mit einem Streuwagen ausbringen. An den Rändern etwas dichter säen, um eine feste Rasenkante zu erzielen.

Im Durchschnitt reichen 25–30 g Saatgut /Quadratmeter aus, um ein dichtes Auflaufen in kurzer Zeit zu erreichen. Nach dem Säen wird das Saatgut leicht eingehakt oder mit Sand bestreut. Der Großteil des Saatgutes muss sichtbar bleiben, da Gräser Lichtkeimer sind. Abschließend mit einer Rasenwalze 

oder Fußbrett andrücken, so dass der Kontakt der Samen mit dem Boden hergestellt wird. Optimal ist es, wenn die Neuaussaat gegen Vogelfraß mit einem Netz abgedeckt wird.
Bewässerung des Rasens

Eine regelmäßige Wasserversorgung ist unbedingt notwendig, denn sie beschleunigt das Keimen des Saatguts und unterdrückt somit die Unkräuter.



Dehner-Tipp:

Beregnen Sie tagsüber die Fläche mehrmals für ca. 10 Minuten, jedoch nicht in der prallen Sonne. So trocknet die oberste Bodenschicht nicht aus.

Der Rasenschnitt

Das erste Mähen erfolgt bei einer Halmhöhe von ca. 6–8 cm. Die Schnitthöhe beträgt 5 cm. Danach einmal pro Woche von März bis Oktober mit einer Schnitthöhe von 4–5 cm mähen. Dies führt zu einer guten Verzweigung der Gräser und Unkräuter werden unterdrückt. Ende Oktober wird der Rasen noch einmal auf die übliche Höhe (4–5 cm) heruntergemäht. So wird der Rasen gut vor Frost und Kälte geschützt und die Halme sind zu kurz, um durch die viele Feuchtigkeit im Winter Schimmel ansetzen zu können.

Rasenmähen groß geschrieben.
Die passende Düngung

Ende März, wenn der Rasen wieder beginnt zu wachsen, fördert eine Düngung mit einem Rasendünger das Wachstum und die Versorgung der Gräser mit Nährstoffen. Somit wird auch die Festigkeit des Rasens gefördert. Das optimale Wuchsergebnis bei wenig Arbeitsaufwand erzielen Sie mit Dehner Rasendünger mit Langzeitwirkung, da die Nährstoffe kontinuierlich an den Rasen abgegeben werden. Durch das Düngen wird der Rasen allgemein auch widerstandsfähiger und Unkräuter und Moose werden besser unterdrückt. Ein gut ernährter Rasen übersteht auch Trockenperioden im Sommer leichter. Im September düngen Sie mit Dehner Herbstrasendünger. Durch seinen höheren Kaligehalt bringt er den Rasen gut durch den Winter.

Rote Spitzen der Grashalme sind ein Zeichen von Nährstoffmangel. Viel Klee im Rasen deutet auf Stickstoffmangel hin und viel Moos im Rasen bedeutet, dass der Boden zu feucht ist. Um diese Probleme zu beseitigen fragen Sie unser Fachpersonal, das Sie gerne berät.

Folgende Düngervarianten stehen zur Auswahl:

Vertikutieren


Rasen vertikutieren: Moos usw. wird entfernt, der Rasen bekommt Luft.

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe einer Rasenfläche angeritzt, um abgestorbene Gräser und Moose zu entfernen und die Belüftung des Bodens zu fördern. Nach dem Vertikutieren ist meist eine Düngung empfehlenswert. Größere, kahle Stellen sollten nachgesät werden und der Rasen bei Trockenheit gewässert werden. Um Kahlstellen in Ihrem Rasen auszubessern und wieder einen vollen Rasen zu erhalten, verwenden Sie Dehner Rasennachsaat oder Dehner Rasen-Reparatursaat. Mit diesen Mischungen sind die Kahlstellen schnell behoben. Die beste Zeit zum Vertikutieren ist das Frühjahr, da dann die Vegetationsphase des Rasens beginnt. Vertikutiert wird in einer Tiefe von 3–5 mm, je nach Pflegezustand des Rasens.


Dehner-Tipp:

Besser ist es, häufiger zu Vertikutieren bzw. im Abstand von mehreren Wochen, als einmal zu tief.