Das Tulpen-Experiment


Wusstest Du, dass eine abgeschnittene Tulpe weiter wächst? Ihr Stängel streckt sich und schlängelt sich über den Vasenrand hinaus, dem Licht entgegen.

Immer einen Tulpenkopf voraus

Tatsächlich scheinen Tulpen in den Himmel wachsen zu wollen. Ihre Zellen, die in der Lage sind sich in die Länge zu strecken helfen der Frühjahrsblume dabei. Auch bildet die Tulpe keine verholzten Stängel wie z.B. Rosen, sie nimmt Wasser auf und zeigt so ihr Talent zum Wachsen.

Sogar die Blütenblätter der Tulpen werden immer größer und länger. Zentimeter um Zentimeter wächst diese Schnittblume, an allen Pflanzenteilen, in der Vase weiter. Das ist doch ein Experiment wert, oder was meinst Du?

Tulpen sind toll: Das öffenen der Blüten ist fast zu beobachten ...

Das benötigst Du


  • Tulpe
  • Vase
  • Wasser
  • Maßband
  • Papier + Stift

Auf die Tulpe, fertig los!

1. Stelle eine Tulpe mit geschlossener Blüte in eine schmale, mit Wasser gefüllte Vase.

2. Dann nimmst Du mit einem Maßband die Länge und schreibst Dir den Wert auf ein Blatt oder Stück Papier.

3. Wollfäden leisten ebenfalls gute Dienste, weil sich der Stängel gerne biegt und windet. Der Faden lässt sich optimal entlang der Windungen legen und anschließend abmessen.

4. Alle 1–2 Tage gilt es nun, nachzumessen und die Werte ebenfalls zu notieren.

5. Lass auch mal mit Deinen Freunden die Tulpen um die Wette wachsen. Welche wohl gewinnt?


Theos-Tipp:

Alles Tulpe, alles klar: Möchtest Du, dass die Tulpen sich weniger strecken, dann fülle nur so viel Wasser in die Vase, bis die Stielenden bedeckt sind. So wachsen die Blumen kaum in die Länge.

Quelle: Dehner Magazin: 01/2013