Kirschtomaten anziehen


Bestimmt mögt Ihr Tomaten – am liebsten wahrscheinlich gekocht als Soße für Spaghetti. Aber auch rohe Tomaten schmecken lecker. Sie haben ein süß-säuerliches Aroma und sind schön saftig. Man isst sie zur Brotzeit oder im Salat. Oder unterwegs, wenn Ihr einen Ausflug macht. Ein bisschen löschen sie auch Durst.

Das benötigtst Du:




So wird ab Februar gesät:

1. Fülle die Saatschale mit Anzuchterde und streich sie mit einem Stück Pappe glatt.
Auch Jay Jay liebt Tomaten. Tomatensaatgut (li.) und reife Kirschtomaten (re.).
2. Verteile die Samenkörner gleichmäßig auf der Erde. Streue eine dünne Erdschicht (halb so dünn wie Dein kleiner Finger) über die Samen.

3. Mit einer Wassersprühflasche befeuchtest Du die Erde gleichmäßig. Dann deckst Du die Anzuchtschale mit dem Deckel (oder einem Stück Frischhaltefolie) ab.

4. Stell die Saatschale an einen hellen Platz, aber nicht in die pralle Sonne.

5. Wird die Erde trocken, nimmst Du den Deckel oder die Folie ab und befeuchtest sie mit dem Sprüher. Später bedeckst Du die Schale wieder mit der Folie oder einem Deckel.

6. Nach 8 bis 12 Tagen erscheinen die ersten grünen Spitzen. Jetzt kannst Du den Deckel oder die Folie ganz abnehmen.

7. Achte darauf, dass die Erde nie austrocknet, aber auch nicht patschnass wird.

8. Wenn sich die ersten gezackten Tomatenblätter gebildet haben, müssen die kleinen Pflanzen in einen neuen Topf umziehen. Jetzt musst Du ganz vorsichtig sein: Mit einem Pikierstab hebst Du die kräftigsten Pflanzen unter den Wurzeln aus der Erde und pflanz sie in einen kleinen Topf, den Du mit Erde gefüllt hast. Drücke hierfür mit Deinem kleinen Finger ein Loch in die Erde und setz Deine Tomatenpflanzen bis zu den Keimblättern in die Erde und drückt diese rund um dsie Pflänzchen an. 

9. An einem nicht allzu sonnigen Platz auf der Fensterbank pflegst Du die Jungpflanzen weiter. Wenn die Tomatenpflanzen etwa 25 cm hoch sind und es draußen schon warm ist (Mitte Mai), müssen sie raus ins Freie.

10. Grabe an einer sehr sonnigen Stelle im Beet ein Loch, nimm die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf und setzt sie in die Erde. Oder setzt sie in einen großen Kübel – das geht auch sehr gut. Tomatenpflanzen brauchen ein bisschen Unterstützung. Steck gleich neben jeder Pflanze einen Stab in die Erde, an dem Du sie mit Bindegarn locker festbindest. Und immer gut gießen!

11. Bald blühen die Tomatenpflanzen – aus den Blüten entwickeln sich nach der Befruchtung dann die Früchte. Die unreifen Tomaten sind zuerst grün – dann darf man sie noch nicht ernten. Erst wenn sie rot oder gelb (je nachdem welche Tomatensorte Du hast) leuchten, pflückt und verzehrt man sie. Etwa 6 Wochen nach der Blüte kannst Du die ersten Tomaten ernten.


Theos-Tipp:

Mit diesen Kniffen, ernstest Du leckere Früchte:

  • Stell die jungen Pflanzen lieber etwas später als zu früh ins Freie – sie dürfen nämlich keinen Nachtfrost abbekommen.
  • Wenn die Pflanzen etwa 2 Wochen draußen im Beet oder im Kübel stehen, düngst Du sie zum ersten Mal mit Bio-Tomatendünger. Und dann 3 Wochen später noch einmal.
  • In spezieller Pflanzerde für Tomaten gedeihen die Pflanzen besonders gut, weil diese Erde so beschaffen ist, wie es Tomatenpflanzen mögen.

Quelle: Dehner Kompetenzflyer