Erden/Substrate für den Hausgarten


Üppiger Blütenschmuck, sattgrünes Laub, gesundes Wachstum, eine reiche Obst- und Gemüseernte: Davon träumen Gärtner. Neben dem richtigen Dünger, präventiven Pflanzenschutzmaßnahmen ist vor allem eine hochwertige Erde von großer Bedeutung. Je besser die Wachstumsbedingungen Ihrer Pflanzen, desto widerstandsfähiger, schöner und ertragreicher sind sie.
Allgemein

Heutzutage werden die meisten Erden für den Hobbygartenbau aus verschiedenen Bestandteilen zusammengemischt. Sowohl organische Anteile wie Kompost, Torf, Holz-, Rinden-, als auch Kokosfasern können enthalten sein. Mineralische Bestandteile wie Ton, Sand oder Perlite verbessern zusätzlich das Gefüge von Blumenerden. 

Ab nach Hause mit den Erdsäcken - die Pflanzsaison kann starten.

Doch was macht eine gute Erde aus?


Mit Blumenerden kann das Balkonjahr in die Vollen gehen.

Während der Nährstoffgehalt der frisch gekauften Erde zunächst eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Wasserhaltevermögen von besonderer Bedeutung. Pflanzensubstrate mit einem hohen Anteil an organischem Material besitzen ein gutes Wasserhaltevermögen. Vor allem bei Trockenheit sind Ihre Pflanzen für das notwendige und zur Verfügung stehende Nass dankbar.

Generell verschlämmen hochwertige Erden nicht. Sie bleiben meist locker, formstabil und fühlen sich gut an, wenn man sie zwischen den Fingern reibt. Kann das Regen- und Gießwasser abfließen, bildet sich auf Grund dessen kaum Staunässe.

Auch puffern hochwertige Erden Kalk, Düngemittel usw. besser ab. Nährstoffe werden entsprechend dosiert an ihre Pflanzen abgegeben und ein Zuviel und damit Salz- bzw. Düngeschäden können vermieden werden.

Und ganz nebenbei: Gute Erde ist frei von Unkrautsamen und Krankheitserregern.



Dehner-Tipp:

Nehmen Sie lieber etwas mehr Geld in die Hand und gönnen Sie Ihren Pflanzen und sich qualitativ hochwertige Erde. Ihre „Grünen“ werden es Ihnen danken.

Lieber spezial als normal

Ob Palmen, Bonsai, Kakteen Orchideen oder Zitrus-ArtenSpezialsubstrate sind sinnvoll, denn sie orientieren sich daran, welche Bedingungen die Pflanze an ihren natürlichen Standort vorfindet.

Die Nährstoffversorgung und eventuell besondere Ansprüche werden bei den jeweiligen Erden berücksichtigt. So wachsen die meisten Orchideen-Arten als Aufsitzerpflanzen auf Bäumen und besitzen Luftwurzeln; entsprechend luftig und locker muss das Substrat sein; in gewöhnlicher Erde würden die Wurzeln faulen.

Kakteen und andere Sukkulenten kommen in trocken-sandigen, nährstoffarmen Böden in Wüsten und steppenartigen Regionen vor – in „normaler“ Blumenerde gedeihen sie ebenfalls alles andere als optimal.

Und damit nicht genug: Pflanzen wie Hortensien benötigen einen sauren pH-Wert im Boden. Auch hier sind spezielle Erden sinnvoll.

Übersicht einzelner Erden und deren Verwendungszweck:

ErdentypGeeignet für
Aussaaterde Anzucht von Gemüse- und Blumensamen, nährstoffreduziert
Balkonerde Bepflanzung Balkonkästen und –kübel
Bio Erden Bei Dehner torffrei, für verschiedene Anwendungszwecke erhältlich
Blumenerde Beet- und Balkonpflanzen, Zimmerpflanzen
Kübelpflanzenerde Kübelpflanzen, mediterrane Pflanzen
Pflanzerde Freilandpflanzungen von Stauden, Sträuchern und Gehölzen
Rhododendronerde Rhododendron, Azaleen, Hortensien und andere Moorbeetpflanzen

Weitere Erden wie Rosen-, Kräuter-, Orchideen-, Rasen- oder auch Koniferenerden, werden gemäß Ihrer Benennung verwendet.

Ganz ohne Torf

In Gärtnerkreisen galt Weiß- und Schwarztorf als ein absolutes „Muss“. War dieser in der Erde nicht enthalten, taugte die Erde nichts. Inzwischen hat sich die Sicht der Dinge stark gewandelt, da die Torf-Ressourcen merklich und rapide schwinden. Torf kann sich nicht in dem Maße bilden, wie er abgebaut wird. Lebensräume werden dauerhaft zerstört, klimaschädigende Gase bzw. deren Austrag werden beschleunigt, die Klimaerwärmung wird gefördert usw.

Naturschützer haben deshalb alle Hebel in Bewegung gesetzt und an der Entwicklung neuer Erden bzw. Torfersatzstoffe gearbeitet. Denn Gärtnern geht auch ohne Torf.

Holz- Rinden und Kokosfasern nehmen immer mehr den Platz von Torf ein. Auch eigens hergestellter Kompost zeigt große Erfolge. Lesen Sie mehr >>>. Möchten Sie ohne Torf gärtnern, achten Sie beim Kauf bitte auf den Hinweis „torffrei“.



Dehner-Tipp:

Versuchen Sies doch mal mit dem schwarzen Gold der Inka. Exklusiv bei Dehner erhalten Sie die beiden Erdmischungen Palaterra® Beet & Garten bzw. Haus & Balkon. Ganz ohne Torf lassen sich hohe Erträge und gesunde Pflanzen erzielen. Erfahren Sie mehr >>>

Rundum ökologisch

Ganz gleich, ob Blumen, Kräuter oder Gemüse – mit Bio Universal-Erde tun Sie Ihren Pflanzen, Ihrer Umwelt und damit sich selbst einen großen Gefallen. Diese Universal-Erde besteht aus rein natürlichen, nachwachsenden bzw. erneuerbaren Rohstoffen wie Kompost und Rindenhumus und schont so bereits bei der Herstellung die Umwelt. Auch Spezialdünger für Koniferen, Beeren, Kräuter und andere Pflanzengruppen sind in Bio-Qualität erhältlich; dasselbe gilt für die bewährten organischen Stickstoffdünger Hornmehl und Hornspäne.

Am besten Bio - damit tun Sie sich und Ihrer Umwelt etwas Gutes!

Perfekte Erdung

Ein guter Boden ist kein Zufall. Auch die beste Erde stößt irgendwann an ihre Grenzen. Die meisten Substrate beinhalten Nährstoffe für ca. 4 Wochen. Es sei den Langzeitdünger sind bereits enthalten oder werden z.B. beim Umtopfen oder Pflanzen hinzugegeben. Sollte dies nicht der Fall sein, muss ca. alle 3–4 Wochen nachgedüngt werden.

Im Zimmerpflanzenbereich empfehlen sich Flüssigdünger oder auch Düngestäbchen, die sich relativ leicht dosieren lassen und so den notwendigen Nährstoffbedarf, bei begrenztem Topfvolumen, optimal ausgleichen.

Für den Garten gilt: Gartenkalk vor! Dieser ist ein natürlicher Bodenverbesserer, der den pH-Wert reguliert, saure Böden neutralisiert, die Bodenstruktur verbessert und die Nährstoffe Calcium und Magnesium enthält. Im Herbst oder zeitigen Frühjahr ausgebracht, sorgt Gartenkalk für Ausgewogenheit und ein aktives Bodenleben. Hornmehl und Hornspäne sind rein organische Dünger, die mit einem Stickstoffgehalt von 13% ein Überdüngen und Verbrennen der Pflanzen unmöglich machen und Langzeitwirkung haben. Sie wollen dem Boden noch mehr Gutes tun?

Mulchen schützt den Boden vor zu schnellem Austrocknen und unterdrückt Unkrautwuchs. Natürlicher Rindenmulch fördert auch die Mikroorganismen im Boden und nimmt Ihnen Gieß- und Pflegearbeit ab.