Das Dehner Gartenjahr im Oktober

Oktober - Das Gartenjahr bei Dehner - Tipps und Tricks für den Monat Okotber

Leuchtende Farben, angenehme Temperaturen und eine tolle herbstliche Stimmung, laden im goldenen Oktober zum Erntedankfest ein. Jetzt wird ein Großteil des Gemüses geerntet und verarbeitet. Frisch auf dem Tisch sind die Früchte der Arbeit zu genießen. Langsam klingt das Gartenjahr aus.

Folgende Gartenarbeiten fallen im Oktober an:


Allgemein

  • Gründüngung aussäen: Pflanzen helfen Pflanzen. Säen Sie sogenannte Gründünungspflanzen aus, sorgen Sie für eine Bodenlockerung und gleichzeitig Düngeeffekt.

  • Bodenanalyse durchführen: Mittels einer Bodenanalyse lassen sich folgende Werte bestimmen: die Bodenart, der pH-Wert, Phosphor Gehalt, Kali Gehalt, Magnesium Gehalt und Humus Gehalt. Kennen Sie diese Werte, kennen Sie Ihren Gartenboden und können gezielte Düngemaßnahmen ergreifen. Versuchen Sie es selbst >>>

  • Vogelfütterung Ende Oktober langsam starten: Füttern Sie nicht ganzjährig, sollten Sie spätestens jetzt mit der  Vogelfütterung beginnen. Ihre gefiederten Freunde benötigen gerade in einem harten Winter zusätzliche Futtergaben.

Gemüse- und Kräutergarten

    • Kräuter ernten und trocknen: Auch im Winter Kräuter genießen? Kein Thema – Sie können diese jetzt ernten und gebündelt trocknen. Denn so halten sie länger und verlieren kaum an Aroma. 

    • Rhabarber kultivieren: Wenn Sie im Frühjahr Rhabarber ernten möchten, sollten Sie ihn jetzt pflanzen. Auch zum Teilen oder Verpflanzen ist jetzt der passende Zeitpunkt.

    • Gewächshaus und Frühbeet reinigen: Reinigen Sie Ihr Gewächshaus regelmäßig, können Sie sich über gesündere Pflanzen freuen. Schädlinge und Krankheitserreger werden entfernt. Stehen weniger Kulturen im Gewächshaus oder ist das Frühbeet bereits geräumt, lassen sich beide leichter reinigen und desinfizieren.

    • Gemüse ernten und lagern: Gerade Wurzelgemüse, aber auch Kohlarten, Zwiebeln und Lauch sind gut zur Lagerung geeignet und versorgen so auch über die Wintermonate mit Spurenelementen und Nährstoffen. Verschiedene Lagermethoden wie Erdmieten oder eine Lagerung im feuchten Keller unter 10 °C verlängern die Haltbarkeit.


Obstgarten

  • Beerensträucher pflanzen: Holen Sie sich Naschobst in den Garten oder auf den Balkon. Ob Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder dergleichen – sie alle können jetzt gesetzt werden und sich vor dem Winter etablieren.

  • Laub sammeln und kompostieren: Generell können Sie Laub in gehäckselter Form in kleinen Portionen auf den Komposthaufen geben. Große Mengen auf einen Schlag sollten Sie vermeiden. Mit einem praktischen Laubsauger ersparen Sie sich das Zusammenrechen des Laubs.

  • Kernobst ernten und einlagern: Wie auch beim Gemüse gibt es verschiedene Obstarten, die entsprechend gelagert auch noch im Winter schmecken bzw. ihre volle Genussreife entwickeln. Achten Sie darauf, dass das Obst keine Druckstellen bekommt und wählen Sie einen kühlen, feuchten Ort zur Lagerung. Kontrollieren Sie Ihre Lagerbestände immer wieder und sortieren Sie faule Früchte aus.

  • Obst verarbeiten: Verarbeitet zu Saft, Marmelade, gedörrt oder eingeweckt können Sie das Obst länger genießen. Füllen Sie Ihren Obstvorrat und gönnen Sie sich und Ihren Lieben ein obstreiches Verwöhnprogramm.

  • Fallobst entfernen: Entfernen Sie das Fallobst unter Ihren Sträuchern und Bäumen, um einer Fäulnisbildung entgegenzuwirken und um eine Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern vorzubeugen. Ist das Obst erst abgefallen und weist keine Krankheiten oder Schädlinge auf, können Sie es noch verarbeiten. Schadhaftes Fallobst gehört in die Biotonne.

  • Himbeeren-Schnitt: Himbeeren zählen zu den beliebtesten Beeren. Werden sie zum richtigen Zeitpunkt geschnitten, steht einem gesunden Wuchs und einer reichen Ernte nichts mehr im Wege. Schneiden Sie jetzt Ihre Herbsthimbeeren bodennah zurück.


Ziergarten

  • Rosen pflanzen: Rosen, die Sie jetzt pflanzen wachsen noch bis zum Winter an und starten im nächsten Jahr früher in die Gartensaison. Wässern Sie den Wurzelballen vor dem Einpflanzen indem Sie den Topf so lange in einen Eimer Wasser stellen, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Heben Sie das Pflanzloch so tief aus, dass die Veredelungsstelle (Verdickung am Wurzelhals) später 4-­5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Je nach Boden sollten Sie mit spezieller Rosenerde den Boden verbessern. Arbeiten Sie etwa 25 g Dehner Rosendünger in den Aushub ein.

  • Pflanzen überwintern: Eigentlich ist Schnee der beste Winterschutz. Nicht immer liegt dieser jedoch, wenn es kalt wird bzw. frostet. Schützen Sie empfindliche Pflanzen deshalb mit Laub, Tannenreisig oder Wintervlies bevor die Kälte hereinbricht.

  • Gartenblumen einwintern: Dahlien und andere Knollengewächse bekommen jetzt kalte Füße und können Schaden nehmen. Nach den ersten Frösten sollten sie deshalb eingewintert werden und bei Temperaturen um 5 °C an einem dunklen Platz lagern.

  • Staudenbeete anlegen: Bepflanzen Sie Ihr Staudenbeet noch jetzt. Im Frühjahr treiben Ihre Stauden dann schneller aus und haben länger Zeit für einen kräftigen Wuchs. Achten Sie bei der Pflanzung darauf, Strukturbildner, Begleitstauden usw. im richtigen Verhältnis zu setzen. So erhalten Sie spannungsreiche Staudenpflanzungen, die Sie gerne auch durch Blumenzwiebeln ergänzen können.

  • Blumenzwiebeln setzen: Überraschen Sie sich selbst mit spektakulären Highlights im Frühjahr und setzen Sie jetzt Ihre Zwiebelpflanzen. Kombinieren Sie dabei unterschiedliche Arten und Sorten, um das Blütezeitfenster zu vergrößern. Neu Gekaufte Zwiebeln benötigen zunächst keine zusätzlichen Düngegaben. Gelagerte Zwiebeln freuen sich über zusätzliche Nährstoffe.

  • Laubabwerfende Gehölze pflanzen: Ab Oktober beginnt die perfekte Pflanzzeit für Laubgehölze. Werden Gehölze frisch ausgegraben, verlieren sie dabei Wurzelmasse. Nach dem Abwerfen der Blätter im Herbst können sich die Pflanzen vollständig auf die Neubildung der Wurzeln konzentrieren.

  • Letzte Rasenmahd: Auch der Rasen möchte im Herbst noch gepflegt werden. Bis zum Einbruch der Kälteperiode wächst das Grün und muss geschnitten werden. Bei der Letzten, mähen Sie auf ca. 4 cm runter. Bleibt der Rasen zu lang, wird er von der Schneelast zusammengedrückt. Pilze und Krankheiten können sich dann besser verbreiten.

  • Kübelpflanzen vor Frost schützen: Ziehen Sie bei kalten Nächten Ihre Kübelpflanzen in die Garage oder an die warme Hauswand. Auch Tücher oder Vliese schützen vor den ersten Frösten. Beobachten Sie am besten den Wetterbericht, um auf dem Laufenden zu bleiben.


Balkon- und Terrassengarten

  • Herbstblüher in Kübel und Balkonkästen pflanzen: Es gibt sie, verschiedene Pflanzkombinationen, die auch im Spätherbst und durch den Winter ihren besonderen Reiz haben. Gaultherien, Silberblatt usw. halten Fröste aus, sehen dank ihrer Frostzeichnungen sogar bezaubernd aus und schmücken auf ihre Weise Herbstkübel oder auch Gräber im Herbst und Winter.

  • Kübelpflanzen vor Frost schützen: Sommerpflanzen, die in den Kübeln verblieben sind, halten noch ein Weilchen durch. Stellen Sie diese an die geschützte Hausmauer und legen Sie zusätzliche Schutzvliese usw. aus. 


Zimmergarten

  • Zimmerpflanzen einräumen: Während Ihre Zimmerpflanzen über die Sommermonate Kraft und Sonnenlicht draußen tanken konnten, ist es nun an der Zeit sie wieder umzusiedeln. Fröste und kalte Nächte vertragen sie weniger. Bevor Sie sie wieder reinholen, kontrollieren Sie Ihre Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten.


Pflanzenschutz und Bio-Tipps

  • Schneckenbekämpfung: Halten Sie jetzt Ausschau nach Schneckeneiern und vernichten Sie diese, um die Anzahl der gefräßigen Weichtiere im Garten zu dezimieren. Statt sie in der Biotonne zu entsorgen, können Sie die Eier auch offen auslegen. Für Vögel & Co. stellen Schneckeneier eine wahre Delikatesse dar.

  • Igelhaus aufstellen: Im Winter benötigen Igel einen geeigneten und geschützten Platz, der sie vor Witterungseinflüssen schützt, ruhig und ungestört ist. Bereits jetzt beginnen die Igel damit sich ihr Winterquartier zu bauen.