Das Dehner-Gartenjahr im März

Januar - Das Gartenjahr bei Dehner - Tipps und Tricks für den Monat Januar

Im Märzen, altdeutsch Lenzing oder auch Lenzmond, zeigt sich das Jahr meist noch von seiner zaghaften Seite. Dennoch stehen die ersten Frühlingsboten bereits in den Startlöchern und locken farbenfroh den Gartenfreund. Jetzt ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis drinnen wie draußen, das üppige Grün zu sprießen beginnt.

Folgende Gartenarbeiten fallen im März an:


Allgemein

  • Bringen Sie jetzt neue oder bereits gereinigte Vogelnistkästen an: Möchten Sie unsere Vogelwelt unterstützen, können Sie künstliche Nistmöglichkeiten an geschützten Standorten platzieren. Hierbei gilt es die Vorlieben der einzelnen Vogelarten zu berücksichtigen. Vogelnistkästen machen vor allem dort Sinn, wo naturgegebene Höhlen in Bäumen usw. fehlen. 

  • Nützlinge in Ihrem Garten können Sie fördern: Viele Insekten zählen zu den Nützlingen. Sie können wertvolle Dienste im Bereich des Pflanzenschutzes leisten und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln dezimieren. Dankbar nehmen Florfliegen, Marienkäfer, Wildbienen, Ohrwürmer & Co., Insektenhotels als Nist- und Brutstätten an. Bei passendem Standort - sprich an einem sonnigen, wind- und regengeschützten Ort, in der Nähe von nahrungsspendenden Pflanzen fühlen sich die fleißigen Helferchen besonders wohl.

  • Sammeln Sie leckere Wildkräuter für die Küche: Jetzt beginnen die ersten „Unkräuter“ zu sprießen. Statt sich darüber zu ärgern, empfehlen wir Ihnen, diese ersten gesunden Blättchen von Vogelmiere, Giersch, Brennnessel usw. für Suppen, Salate und Kräutershakes zu verwenden. Achtung: Sammeln Sie nur die Wildkräuter zum Verzehr, die sie eindeutig erkennen.


Gemüse- und Kräutergarten

  • Lockern Sie Ihren Gartenboden sobald die Bodenoberfläche etwas abgetrocknet ist: Nicht zu unterschätzen ist ein gut strukturiertes Bodengefüge. Verschiedene Hilfsmittel stehen Ihnen zur Verfügung, sollte der Gartenboden noch nicht dem wünschenswerten Idealbild entsprechen. Hierzu zählt es den Boden im Frühjahr auflockern und junge Unkräuter und Pflanzenreste im Boden zu entfernen.

  • Gemüsepflanzen „Drinnen“ oder im Frühbeet vorziehen: Selbst planen und sich selbst versorgen mit Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom Balkon – kein Traum, sondern möglich. Mit der geeigneten Anbaumethode und der idealen Gemüsekombination in Mischkultur können Sie mehrmals im Jahr erfolgreich ernten und Ihre frischen Vitaminlieferanten genießen. Lesen Sie mehr >>>

  • Erste Gemüse- und Kräuteraussaaten im Freiland säen: Je nach Witterung und Gemüsekultur, kann auch direkt ins Beet gesät werden. Mit den passenden Hilfsmitteln wie einem „Aussaatkalender“ vereinfacht sich die Planung. Hier geht es zum Kalender >>>

  • Kartoffeln auch im Garten anbauen: Nach und nach eroberte die Kartoffel nicht nur die landwirtschaftlich genutzten Flächen sondern auch die Hausgärten. Relativ simpel lässt sich diese wohlschmeckende Knolle in fast jedem Boden kultivieren. So gelingt der Anbau. So gelingt der Anbau >>>

  • Bauen Sie Ihre eigenen Speisepilze an: Möchten Sie Ihre eigenen Pilze ernten, geht dies unkomplizierter und schneller als gedacht. Verschiedene Möglichkeiten stehen dem pilzbegeisterten Gärtner im Haus und Garten zur Verfügung. Ernten Sie Ihre eigenen Speisepilze. Ernten Sie Ihre eigenen Speisepilze >>>

  • Mit der Gründüngung im März starten: Früh im Jahr gestartet werden kann mit einer passenden Gründüngung, die den Boden lockert, Nährstoffe bindet und den Boden bestens auf eine weitere Aussaat oder Bepflanzung vorbereitet. Erfahren Sie mehr >>>

  • Jetzt Kompost ausbringen: Verbessern Sie Ihren Boden mit zusätzlichen Düngergaben in Form von abgelagertem Humus aus Ihrem hauseigenen Kompost. Ihre Pflanzen wie auch die Bodenorganismen im Boden werden es Ihnen danken. Ein gesünderer Pflanzenwuchs im Stauden- oder Gemüsebeet und höhere Ernteerträge sind zu erwarten. Was gilt es beim Kompostieren zu beachten? Was gilt es beim Kompostieren zu beachten? >>>


Obstgarten

  • Pflanzzeit für Obstgehölze: Süße, leckere Früchte aus frischer Ernte vom eigenen Baum, sind mit nichts zu vergleichen. Ob im Garten oder auch auf kleinstem Raum wie auf dem Balkon, können Sie Obstgehölze, Sträucher und sonstige Obstpflanzen kultivieren. Mit der richtigen Pflege, dem passenden Standort und der richtigen Pflanzenwahl, ist das kein Hexenwerk.

  • Abschluss des Obstbaumschnitts:  Spätestens jetzt ist es an der Zeit den Obstbaumschnitt einzustellen. Nach und nach erwachen die Bäume zu neuem Leben und fangen zu wachsen und gedeihen an. Schneiden Sie Ihre Gehölze jetzt, bluten die Schnittstellen verstärkt aus und sie hemmen das Triebwachstum.

  • Letzte Möglichkeit für den Winterschnitt von Weinreben: Wer schon einmal eine Anleitung zum Schnitt des Weins gelesen hat, weiß wie schnell der Kopf zu schwirren beginnt. Mit „schneiden Sie auf den Zapfen und Bogrebe“ wird schnell für Verwirrung gesorgt. Besonders wichtig ist jedoch, dass bei frostfreiem Wetter geschnitten wird und der Saft in dem Gehölz noch nicht angestiegen ist. Wie auch manch anderes Gehölz droht der Wein sonst zu verbluten.

  • Brombeeren - lange Seitentriebe kürzen: Eine echte Herausforderung bei all den dichten  Rutentrieben des Vorjahrs stellt der Schnitt der Brombeere dar. Während alle „alten“, abgetragenen Ruten knapp über dem Boden entfernt werden, bleiben die „jungen“, saftig grünen Ruten stehen. An ihnen bilden sich Blüten und Früchte in der Brombeer-Saison. 

  • Erdbeerpflanzen pflegen: Mit zahlreichen Sorten überrascht die „Deutsche Ananas“ Erdbeer-Liebhaber stets aufs Neue. Auch alt eingesessene Sorten überzeugen jährlich mit leckeren Früchten. Vor Krankheiten schützen, optimale Erträge erhalten und schließlich die Beeren genießen ist keine Zauberkunst.

  • Beerensträucher mulchen: Dass das Mulchen verschiedene Vorteile hat, ist längst bewiesen. Die Böden sind vor Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen, ungewolltem Unkrautwuchs usw. geschützt. Verschiedenste Materialien wie Stroh, Grasschnitt oder Rindenmulch eignen sich zur Aufbringung einer Mulchschicht.

  • Jetzt Kompost ausbringen: In der Natur werden organische Stoffe, die verrotten, zum Ausgangspunkt für neue Pflanzen. Bodenlebewesen und Mikroorganismen zersetzen Pflanzenreste und bilden damit wertvollen Humus – den Bodenverbesserer schlecht hin. Holen Sie sich Ihr eigenes schwarzes Gold >>>


Ziergarten

  • Schonende Bodenbearbeitung: Entspricht der Boden in Ihrem Garten noch nicht Ihren Wünschen, stehen unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung, um ihn im Frühjahr zu lockern und das Bodengefüge zu verbessern.e im nächsten Frühjahr durch Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen, Krokusse & Co. entzückt werden, können Sie jetzt die Zwiebeln legen.

  • Kübelpflanzen kontrollieren: Gerade während der Winterperiode kämpfen Kübelpflanzen häufig mit trockener Luft, einem geringeren Lichtangebot, je nach Standort Zugluft usw. All diese Faktoren begünstigen den Befall durch Schädlinge und Krankheiten. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf unerwünschte Veränderungen oder ungebetene Gäste, um gegebenenfalls sofort einzuschreiten. Weitere Infos zu Kübelpflanzen >>>

  • Pflanzzeit für Stauden: Endlich, endlich beginnt die Zeit der Stauden. Beete können jetzt mit ausdauernden Pflanzen ergänzt werden. Lesen Sie mehr zu Stauden >>>

  • Pflegemaßnahmen Stauden: Zu den relativ pflegearmen Pflanzen im Garten oder in Balkonkübel, zählen die Stauden. Ohne großen Aufwand überraschen Sie jährlich mit attraktivem Erscheinungsbild als Struktur oder auch Begleitpflanze. Hegen und Pflegen Sie Ihre Ein- und Mehrjährigen >>>

  • Rückschnitt von Ziergräsern: Im Frühjahr können Ziergräser bodennah zurück geschnitten werden. Nicht nur die abgestorbenen Halme der sommergrünen Gräser werden jetzt entfernt sondern auch wintergrüne Gräser sollten jetzt zurückgeschnitten werden. Der Neuaustrieb Ende April/Anfang Mai überwächst dann die brauen Stoppeln. Erfahren Sie mehr über Ziergräser >>>

  • Sommerblumen und einjährige Kletterpflanzen vorziehen: Möchten Sie Sommerblumen selbst anziehen und nicht als fertige Pflanze kaufen, ist jetzt, je nach Pflanzengattung der passende Zeitpunkt, um Sommerblumen und Kletterpflanzen wie die Schwarzäugige Susanne oder Prunkwicke & Co. auf der Fensterbank vorzuziehen.

  • Rosen richtig schneiden: Beginnen die Forsythien zu blühen, können Sie Ihre Rosen zurückschneiden und abhäufeln. Eigentlich ist der Rosenschnitt nicht kompliziert, beachten Sie ein paar Regeln, die sich je nach Rosenklasse (Beet-, Edel-, Zwerg-, Strauch-, Kletter-, Rambler und Stammrose) unterscheiden.

  • Rasenpflege im Frühjahr: Damit der Rasen prächtig wächst und gedeiht, benötigt er eine passende Pflege. Angefangen vom richtigen Dünger bis hin zum geeigneten Schnittzeitpunkt, es gilt den einen oder anderen Punkt zu beachten. Hier finden Sie weitere Infos rund um den Rasen >>>

  • Blumenzwiebel bis zur Blüte Düngen: Bunte Farbtupfer im Garten können Sie mittels Narzissen setzen. Blühen die ersten Tulpen, Krokusse usw., zieht das Frühjahr mit kunterbunten Akzenten ein. Gerade erneut eingesetzte Zwiebeln benötigen zusätzliche Düngegaben, um ihre „Kraftstofftanks“ erneut zu füllen und mit herrlicher Blüte zu entzücken. >>>

  • Überwinterte Knollen von Dahlien & Co. aus dem Keller holen und vortreiben: Während die meisten Zwiebeln und Knollen im Boden bleiben können (nicht müssen), sollten Dahlienknollen im Keller überwintern. Sie halten Minustemperaturen weniger gut aus und werden dann in Töpfen auf der Fensterbank oder im Frühbeet vorgetrieben.

  • Gartenteich säubern: Auch der Gartenteich erwacht nun langsam aus dem Winterschlaf. Gleich zu Beginn stehen einige Pflegearbeiten auf dem Plan, um klares Wasser und gesunde Fische zu haben. Erfahren Sie mehr zur Teichpflege übers Jahr >>>

  • Jetzt Kompost ausbringen: In der Natur werden organische Stoffe, die verrotten, zum Ausgangspunkt für neue Pflanzen. Bodenlebewesen und Mikroorganismen zersetzen Pflanzenreste und bilden damit wertvollen Humus – den Bodenverbesserer schlecht hin. So wird der Kompost angelegt, gepflegt usw. >>>


Balkon- und Terrassengarten

  • Frühjahrsblüher pflanzen: Farbenfrohe Akzente setzen können Sie indem Sie sich jetzt Frühjahrsboten in Haus, in den Vorgarten oder Garten holen. Starten Sie Ihre Frühjahrsoffensive mit Frühlingsduft und guter Laune.

  • Gartenmöbel auswintern: Nicht jedes Gartenmöbel kann draußen überwintern. Die meisten werden zum Schutz gegen Kälte, Frost usw. in einem frostfreien Raum geschützt gelagert. Steigen die Temperaturen, können die Gartenmöbel ins Freie. >>>


Zimmergarten

    • Frühjahrskur für Zimmerpflanzen: Gerade Zimmerpflanzen steht meist ein nur begrenzter Raum zur Durchwurzelung und damit zur Nährstoffaufnahme zur Verfügung. Umso wichtiger sind zusätzliche Pflegemaßnahmen wie Schädlingskontrollen, Düngegaben, Staubentfernung von den Blättern usw., die mit kräftigem und gesundem Wuchs quittiert werden.

    • Genießen Sie Ihren Blumengruß: Blumen – die schönste Sprache der Welt. Je länger sie sprechen umso mehr Freude verbreiten sie. Die Haltbarkeit eines Blumenstraußes verlängern, ist relativ leicht möglich, nehmen Sie sich folgende Tipps bitte zu Herzen >>>


Pflanzenschutz und Bio-Tipps

  • Brennnesseljauche aufbrauchen: Nutzen Sie „Unkräuter“ um Ihren Pflanzen etwas Gutes zu tun. Ob Brennnessel, Giersch oder Vogelmiere, sie alle haben etwas gemein: den Düngeeffekt! Produzieren Sie ohne großen Aufwand den eigenen Dünger oder kaufen Sie ihn in konzentrierter Form bei Dehner zu.

  • Nützlinge fördern - Ohrwürmer: Es gibt sie, die vielen kleinen Helferchen, die Sie bei Ihrer Gartenarbeit im Kampf gegen Schädlinge unterstützen können. Zu Ihnen zählt der Ohrwurm, auf dessen Speisezettel sowohl Läuse als auch andere Vertreter der Schadinsekten stehen. Ein neues Zuhause lässt sich einfach anfertigen.