Das Dehner-Gartenjahr im April

April - Das Gartenjahr bei Dehner - Tipps und Tricks für den Monat April

Bereits eine alte Bauernregel besagt „Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.“ Wenn Hitze, Wärme der Erde durch hohe Verdunstung das Wasser entziehen, werden nicht selten zusätzliche Wassergaben benötigt. Angepasste Pflegemaßnahmen fördern den nächsten Ernterekord im eigenen Garten.

Folgende Gartenarbeiten fallen im April an:

Allgemein

  • Jetzt können Sie einen neuen Kompost anlegen: Der vorhandene Strauch- und Baumschnitt wird dazu grob zerkleinert und als unterste Luft- und Drainageschicht eingebracht. Anschließend können fortlaufend pflanzliche Küchen- und Gartenabfälle aufgeschichtet werden. Wenn Sie einen Thermokomposter verwenden, dürfen auch Samen- und Wurzelunkräuter in den Komposter wandern, da diese durch die hohe Wärmeentwicklung abgetötet werden. Lesen Sie mehr >>>


Gemüse- und Kräutergarten

  • Einjährige Kräuter ins Freiland säen: Leckere Kräuter aus dem eigenen Garten – wenn Sie jetzt mit der Aussaat der Kräuter beginnen, können sie schon bald Ihre Gerichte in der Küche verfeinern und den herrlichen Duft dieser aromatischen Pflanzen genießen. Vitamindefizite, die sich evtl. über den Winter gebildet haben, lassen sich so teils durch diese „Vitaminbar“ wieder ausgleichen. Besuchen Sie Ihren Dehner Markt und besorgen Sie sich Samen oder Topfkräuter zur sofortigen Verwendung.

  • Gründüngung aussäen: Es grünt so grün, wenn Gründüngungspflanzen den Boden lockern, Unkraut unterdrücken und gleichzeitig Nährstoffe im Boden binden. Auch Insekten wie Bienen und andere Insekten sind dankbar für reichblühende Pflanzen wie Phacealia & Co.. Der positive Nebeneffekt: Auch die Blattmasse dieser Gründüngungspflanzen dient als Dünger und kann in den Boden eingearbeitet werden. Lesen Sie mehr >>>

  • Aussaaten vereinzeln und topfen: Damit sich Ihre frisch ausgesäten und bereits gewachsenen Pflänzchen prächtig entwickeln können, ist es ratsam sie zu pikieren. Jede Pflanze erhält ihr eigenes Anzuchttöpfchen und damit ausreichend Platz und Nährstoffe.

  • Unkräuter jäten und bekämpfen: Bekämpfen Sie die Unkräuter in Ihrem Garten bereits, bevor Sie sich prächtig entwickeln bzw. aussamen können. Auch Wurzelunkräuter lassen sich im April noch relativ leicht samt Wurzel aus der Erde ziehen. Wählen Sie am besten einen Tag, an dem der Boden nicht mehr gefroren und nur leicht feucht ist.

  • Speisepilze anbauen: Mineralstoffreich und gesund warten verschiedene Speisepilze auch im eigenen Hausgarten oder auf dem Balkon auf ihre Ernte. Bauen Sie Ihre Pilze selbst an und ersparen Sie sich das Sammeln in Wald und Flur. Pilzkenntnisse sind beim Anbau im Pilzzuchtset oder der Anzucht auf Holz bzw. Stroh nicht erforderlich. 

  • Kompost einarbeiten: Je nachdem ob Sie Ihre Beete bereits bepflanzt oder vorbereitet haben, können Sie jetzt noch abgelagerten Kompost in das Erdreich einarbeiten und so Ihren Pflanzen etwas Gutes tun. Lesen Sie mehr >>>

  • Tomaten-Reifehaus aufbauen: Speziell für Tomaten entwickelt wurde das Tomaten-Reifehaus, das den jeweiligen Bedürfnissen der Sonnenanbeter entspricht, vor Nachtfrösten schützt und die Temperaturen im optimalen Bereich für einen guten Wuchs hält. Gerade bis Mai können Nachtfröste Ihre Tomatenpflanzen sonst schädigen und Ihre Ernte dezimieren. Auch der Höhenwuchs der Pflanzen ist bei diesem Reifehaus berücksichtigt.


Obstgarten

  • Gründüngung aussäen: Beginnen Sie jetzt Ihren Boden mit Gründüngungspflanzen zu lockern und zu düngen. Verschiedene Pflanzen stehen hierfür zur Auswahl. Insekten können sich so an einem reichhaltigen Buffet bedienen. Mähen Sie Ihre Gründüngungspflanzen ab, bevor sie Samen bilden und/oder arbeiten Sie die Pflanzen in den Boden ein. Möchten Sie, dass sich die Pflanzen selbst aussäen, bleiben sie stehen.

  • Unkräuter jäten und bekämpfen: Bekämpfen Sie die Unkräuter in Ihrem Garten bereits, bevor Sie sich prächtig entwickeln bzw. aussamen können. Auch Wurzelunkräuter lassen sich im April noch relativ leicht samt Wurzel aus der Erde ziehen. Wählen Sie am besten einen Tag, an dem der Boden nicht gefroren und nur leicht feucht ist.

  • Obstbäume pflanzen und düngen: Auch heute noch heute gibt es die Tradition des Hausbaums. Warum nicht ein Obstgehölz wählen, das mit gut schmeckenden Früchten den Garten verschönt. Ob Apfel, Birne, Pflaume oder Kirsche – sie alle können jetzt gepflanzt werden. Eine Düngung bei der Pflanzung unterstützt den Wuchs. Besuchen Sie Ihr Gartencenter und wählen Sie aus einer reichen Anzahl an unterschiedlichsten bewährten und neuen Obstsorten.

  • Erdbeerpflanzen düngen, wässern und mulchen: Die „Deutsche Ananas“ gehört zu den heiß geliebten Beeren. Ob weiß, rosa, rot oder tiefrot – sie schmecken alle. Mit der richtigen Pflege können Sie mit einer leckeren Ernte und gesundem Wuchs punkten. Wählen Sie einen Beerendünger der auf die Bedürfnisse der Erdbeeren abgestimmt ist, wässern Sie sie am besten morgens, damit das Wasser relativ schnell abtrocknen kann und mulchen Sie mit beispielsweise Stroh oder Erdbeerwolle zwischen den Pflanzen, um Schnecken fernzuhalten.

  • Kompost einarbeiten: Je nachdem ob Sie Ihre Beete bereits bepflanzt oder vorbereitet haben, können Sie jetzt noch Ihren abgelagerten Kompost in das Erdreich einarbeiten und so Ihren Pflanzen etwas Gutes tun. Lesen Sie mehr >>>


Ziergarten

  • Frühjahrspflanzung von Rosen: Edel, wunderschön, geradezu königlich zeigt sich nicht nur die Edelrose. Auch alle übrigen Rosen dieser Pflanzengattung können besondere Akzente im Beet, in Rabatten, im Kübel usw. setzen. In Ihrem Dehner Markt vor Ort finden Sie eine breite Auswahl an Rosen, die für den jeweiligen Standort bzw. Verwendungszweck geeignet sind. Lesen Sie mehr über Rosen >>>

  • Waldreben pflanzen: Die Waldreben, auch Clematis genannt, sind relativ anspruchslos. Eine Vielzahl an Arten und Sorten unterscheidet sich hauptsächlich in der Blütengröße. Besonders gut geeignet ist diese Kletterpflanze zum Begrünen von Rosenbögen, Obelisken, Zäune, Hecken, Bäumen und Spalieren. Besonders schön ist die Clematis in Verbindung mit Strauch- oder Kletterrosen. Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen – ist jetzt.  Mehr über Waldreben & Co. erfahren Sie hier >>>

  • Stauden pflanzen und teilen: Sommer- und herbstblühende Stauden-Arten werden im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb geteilt. Neben dem positiven Effekt der Pflanzenvermehrung, bleiben Stauden durch regelmäßiges Teilen des Wurzelstocks vital und verjüngen. Auch ihre Wuchskraft und Blühfreudigkeit nimmt nach dem Teilen erneut zu.

  • Zwiebel- und Knollenpflanzen setzen: Während Zwiebel- und Knollenpflanzen, die im Frühjahr blühen, im Herbst gesetzt werden, können sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen jetzt in die Erde. Für die Pflanztiefe gilt: doppelte Zwiebel- und Knollenstärke. Lesen Sie mehr >>>

  • Rhododendron pflanzen: Ende April können diese immergrünen Sträucher gepflanzt werden. Das besondere an ihnen – sie bevorzugen einen Boden mit saurem pH-Wert. Möchten Sie sich diese Gehölze in Ihren Garten holen, ist dies unbedingt zu beachten. Mit speziellen Erden lässt sich jedoch relativ leicht ein passender Standort erschaffen.

  • Hecken richtig pflanzen: Das Bedürfnis nach Rückzugsmöglichkeit, kennen die meisten. Mit Heckenpflanzen lassen sich diese „Gartenräume“ bilden. Ob immergrün oder laubabwerfend, die eigene Vorliebe macht’s. Nicht nur beim Heckenschnitt auch bei der Pflanzung vorab ist bereits das ein oder andere zu beachten. Lesen Sie zum Thema Hecken >>>

  • Heidekraut zurückschneiden: Möchten Sie, dass Ihr Heidekraut nicht von unten verkahlt, sollten Sie es nach der Blüte oder vor Neuaustrieb jetzt zurück schneiden. Wichtig ist, dass nur die grünen Triebe gestutzt werden, denn Aus dem „Altholz“ treibt das Heidekraut nicht mehr aus. Bereits Ende Mai entzückt die „Heide“ dann wieder mit buschigem, grünem Wuchs.

  • Kompost einarbeiten: Je nachdem ob Sie Ihre Beete bereits bepflanzt oder vorbereitet haben, können Sie jetzt noch abgelagerten Kompost in das Erdreich einarbeiten und so Ihren Pflanzen etwas Gutes tun. Erfahren Sie mehr >>>

  • Kübelpflanzen abhärten und düngen: Die Temperaturen steigen, die Sonne zeigt sich immer häufiger von ihrer strahlenden Seite. Auch Ihre Kübelpflanzen möchten nun tagsüber an einem windgeschützen Platz ins Freie. Das Triebwachstum wird positiv beeinflusst – sollten Sie Ihre Pflanzen nicht bereits vor der Einwinterung zurück geschnitten haben, können Sie diese nun zurück schneiden. Mit dem Wachstum kann mit der Düngung begonnen werden. Ein spezieller Kübelpflanzendünger ist ratsam, da dieser auf den Nährstoffbedarf der Pflanzen abgestimmt ist. 

  • Rasenfläche vertikutieren und ggf. nachsähen: Frisches Grün auch auf Rasenflächen – kein Traum sondern realisierbar. Ihren Rasen unterstützen können Sie, indem Sie für ausreichend Pflege sorgen. Moos, Rasenverfilzungen usw. können mittels Vertikutierer entfernt werden. Ihr Rasen kann wieder atmen und kräftig wachsen und gedeihen. An kahlen Stellen kann nachgesät werden.

  • Teichpflege im Frühjahr: Nicht nur die Gartensaison – auch die Teichsaison startet nun wieder in die Vollen. Tiere und Pflanzen erwachen zu neuen Leben und benötigen Pflege. Pflanzenreste, welke Pflanzenteile usw. werden entfernt, damit wieder Sauerstoff in den Teich gelangt und dieser optisch dem Garten das Wasser reichen kann. Lesen Sie mehr zum Thema Teichpflege >>>

  • Gartenmöbel auswintern: Auf die Gartenbank, den Sessel, die Hollywood-Schaukel los. Möchten Sie die ersten Sonnenstrahlen einfangen und es sich in Ihrem Garten oder auf dem Balkon gemütlich machen, können Sie Ihre Gartenmöbel aufstellen und es sich bequem machen. Werden Fröste angekündigt, genügt in der Regel eine einfache Plane zum Abdecken der Gartenmöbel. Weitere Informationen zu Gartenmöbeln erhalten Sie hier >>>


Balkon- und Terrassengarten

  • Balkon und Terrasse reinigen: Rücken Sie Unkräutern, Moosen und über den Winter angesammelten „Dreck“ zu leibe. Oft genügt einfaches Gartenwerkzeug und ein Besen für den Frühjahrsputz.

  • Gartenmöbel auswintern: Die lock in den Garten – die Gartenmöbel können in den Garten ziehen oder auf den Balkon. Kündigen sich Fröste an, genügt es meist eine Hülle zum Abdecken der Gartenmöbel aufzulegen. 


Zimmergarten

  • Zimmerpflanzen umtopfen, Düngen verstärken: Neue Wurzeln, größerer Topf. Bevor Ihre Pflanzen wieder verstärk Blattmasse und vielleicht Blüten bilden, ist es an der Zeit die Topfgröße zu kontrollieren. Zeigen sich am Bodentopf bzw. dem Abflussloch, die ersten Wurzeln, benötigt Ihre Zimmerpflanze eine Topfgröße größer. Sind Ihre Zimmerpflanzen bereits schon länger in ihrem Topf, kann u.U. auch eine Topfgröße übersprungen werden. Parallel kann jetzt wieder mit der Düngung mittels Blüh-und Grünpflanzendünger für Zimmerpflanzen begonnen werden.

  • Den Schädlingen auf der Spur: Häufig hinterlassen die Wintermonate ihre Spuren. Auch Ihre Zimmerpflanzen mussten sich gegen Stress durch Heizungsluft, weniger Licht usw. durchsetzen. Manchmal nutzen Schädlinge die Gunst der Stunde und breiten sich auf Ihren Pflanzen aus. Eine permanente Kontrolle, auch jetzt noch, ist ratsam.  Finden Sie den entsprechenden Schädling >>>


Pflanzenschutz und Bio-Tipps

  • Brennnesseljauche herstellen: Sie haben es in sich, die Pflanzenjauchen mit ihren Nährstoffen. Zu den bekanntesten Brühen dürfte die Brennnesseljauche zählen, die relativ simpel hergestellt werden kann. Weitere Unkräuter /Wildkräuter können ebenfalls wertvolle Dienste bei der Düngung und im Pflanzenschutz leisten. So gehts`s >>>

  • Helfen Sie unseren einheimischen Insekten: Erweitern Sie die Nahrungsquellen für Insekten, indem Sie Bienen, Schmetterlingen & Co. die entsprechenden Pflanzen zur Verfügung stellen. Ohne großen Aufwand können Sie das „Buffet“ eröffnen. Säen Sie jetzt spezielle Mischungen aus mit pollenspendenden Pflanzen.

  • Insektenhotel und Nistkästen aufstellen: Bieten Sie Ihren Nützlingen im Garten eine Bleibe und hängen bzw. stellen Sie an dem passenden Standort Insektenhotels oder Nistkästen zur Verfügung. Jedes Tier bevorzugt eine andere Behausung. Bei Dehner finden Sie eine reiche Auswahl an „Hotels und Kästen“.

  • Schnecken bekämpfen: Jährlich aufs Neue, machen sich diese Plagegeister mit Vorliebe in den Gemüse-, aber auch Zierpflanzenbeeten breit. Nichts verschonen sie, alles steht bei ihnen auf dem Speisezettel. Tipps und Hilfsmittel erhalten Sie in Ihrem Dehner Garten-Center, um den allseits bekannten Schnecken Einhalt zu gebieten und einen möglichst schneckenfreien Garten zu haben. Lesen Sie mehr >>>

  • Kohlfliege ausgesperrt – Kulturschutznetze helfen: Wenn im Frühjahr die Kohlpflanzen absterben bzw. welken, ist meist die Kohlfliege daran schuld. Einem Befall durch den Schädling vorbeugen können Sie, indem Sie Kulturschutznetze verwenden. Diese werden unmittelbar nach der Aussaat ausgelegt. Die Eiablage der Schadinsekten wird damit verhindert. 

  • Dickmaulrüssler bekämpfen: Hartnäckig, verfressen und schwer zu fassen – der Dickmaulrüssler! Keinesfalls wählerisch treibt er sein Fraßunwesen an Gehölzen, Kübelpflanzen, Stauden und Zierpflanzen. Den Käfer zu bekämpfen, stellt sich als äußerst schwierig heraus. Eine Chance aus dem biologischen Pflanzenschutz bietet sich, durch Einsatz von Nematoden (Fadenwürmern), die bereits die Larven des Dickmaulrüsslers befallen und töten. >>>